BMW hat bei den 24 Stunden von Le Mans sein erstes Gesamtpodium seit dem Sieg von 1999 erreicht. Robin Frijns, René Rast und Sheldon van der Linde wurden im M Hybrid V8 mit der Nummer 20 Zweite. Im Ziel fehlten 10,9 Sekunden auf den siegreichen Toyota.

Die Besatzung war vom vierten Platz gestartet und führte das Rennen zeitweise an. Eine Safety-Car-Phase rund sechs Stunden vor dem Ende brachte das Feld wieder zusammen. Frijns übernahm den Schlussabschnitt, konnte den letzten Abstand nach vorn jedoch nicht mehr schließen.

Das Schwesterauto Nummer 15 erlebte einen anderen Verlauf. Nach einer Kollision und einem Reifenschaden führte ein technischer Defekt zur Aufgabe. Auch die LMGT3-Bilanz blieb gemischt: Ein BMW kam auf Rang sieben ins Ziel, der zweite fiel mit Getriebeproblemen aus.

Das Gesamtpodium steht deshalb für einen erheblichen Fortschritt des Hypercar-Programms, ohne die Schwierigkeiten der übrigen Einsätze zu verdecken. Die geringe Lücke zum Sieg erklärt die gemischten Gefühle der Beteiligten: Nach einem ganzen Tag war der Erfolg groß, der mögliche nächste Schritt aber sichtbar nah.

Quellen

Nachrichtenstand: 14.06.2026.